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Etikettierung von DVDs

Im Rahmen einer Bewerbung, der Abgabe einer wichtigen Fach-/Examensarbeit oder der Aufbereitung einer DVD für den Gebrauch bei einer offiziellen Präsentation, empfiehlt es sich, den Datenträger zu etikettieren. Dabei geht es nicht nur um die Übersicht und Katalogisierung.

Für Designer ein Muss

Schon im Studium lernen die angehenden Designer, dass es nicht ratsam ist, einem Kunden (oder im Übungsfall eben dem jeweiligen Dozenten) eine fahrig beschriftete DVD in einer schmucklosen Hülle zu überreichen. Zur professionellen Anmutung eines fertigen Projektes gehört auch die äußerliche Aufbereitung. Manchmal gehört auch in der freien Wirtschaft mehr zu einer Projektabgabe als nur eine Datei auf einem USB-Stick. Handouts, Artbooks und professionelle DVDs samt voll-bedruckter Hüllen sind an der Tagesordnung. Etiketten von Mediaform oder anderen Anbietern sind schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Folien und Aufkleber können selber designt, aufgedruckt und geklebt werden, ohne dass größere Vorkenntnisse von Nöten wären.

Zur besseren Übersicht

Etiketten dienen selbstverständlich nicht nur der optischen Aufbereitung der DVDs, sondern erleichtern auch die Verwaltung der selbigen ungemein. In Schränken und Ständern sehen einheitlich etikettierte DVDs nicht nur ordentlicher aus, sondern gewährleisten auch einen schnellen Zugriff auf das gewünschte Material. Die archivierten Datenträger könnten theoretisch auch noch nach Jahren von Kunden gewünscht werden und dann macht es sich natürlich wesentlich besser, wenn man innerhalb kürzester Zeit mit einer säuberlich beschrifteten DVD (oder Festplatte) aufwarten kann. Gerade kleine Firmen mit guter Auftragslage, in denen es keine Angestellten gibt, die sich ausschließlich um das Archiv kümmern, profitieren langfristig immer von einem geordneten System. Die Etiketten können natürlich auch nach einem vorher ausgearbeiteten Muster beschriftet werden, das nicht nur die Ausweisung sondern auch das Wiederfinden gewünschter Daten erleichtert. Was für die Ordner im Computer gilt, sollte auch für die abgelegten Sicherheitskopien gelten.

Für die Sammler

Festplattenrekorder sind heute in unzähligen Wohnzimmern zu finden und das Brennen der Lieblingsfilme gehört für DVD-Sammler einfach dazu. Rohlinge und Hüllen kosten nicht viel und zu Zeiten von HD-TV und Blu-ray-Brennern ist es möglich, die ausgestrahlten Filme in bester Qualität in die heimische DVD/Blu-ray-Sammlung zu integrieren. Einziges Ärgernis ist die optische Disparität zu den gekauften Filmen. Mit bedruckten Etiketten kann da natürlich auch Abhilfe geschaffen werden. Aber auch externe Festplatten, (falls noch vorhanden) die alten Videokassetten, CDs und VHS/Mini-DV-Bänder können mit Etiketten und einer (optimalerweise) angelegten, schriftlichen Suchmatrix in einer überschaubaren Ordnung gehalten werden. Außenstehenden kann diese Vorgehensweise etwas pedantisch vorkommen, aber wer schon mal eine größere Sammlung angelegt hat, weiß, dass es eigentlich immer das größte Problem ist, die Übersicht zu behalten.